Vom jungen Studenten der vor seinem Haus eine Maus küsste

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Es war ein mal ein junger Student, der war eigentlich gar nicht so blöd. Im Haus des Lernens war er erfolgreich, und auch bei den männlichen Mitlernenden war er nicht wenig beliebt. Dieser wohnte in einem schönen kleinen Häuschen, dass er sich mit 4 anderen Parteien teilte. Der junge Mann hatte aber ein Geheimnis, dass zugleich auch sein größtes Problem war. Er hatte das große Talent, jede Gelegenheit, einen schönen Abend zu genießen, in den Wind zu schlagen, oder ihm die Axt und den Konflikt zwischen Mensch, Elf und anderen ominösen Zweibeinern vorzuziehen. Der japanische Gott des Weines und der Videospielsucht, der eine Sing Star Zeremonie dem Schreien und Tanzen von Orks vorzieht, verdammte den Studenten eines Tages endgültig, als dieser wieder einmal einem geselligen Abend den Rücken kehrte. Da raubte der japanische Kami dem armen Studenten seine einzige Gehirnzelle. Das war die Chance für die kleine Maus, die sich im letzten Winter mit letzter Kraft in die Wohnung des Studenten im zweiten Stock schleppte, um so dem erfrieren zu entgehen. Dort überwinterte die Maus unbemerkt im Wandschrank ihres ahnungslosen Vermieters. Nach einigen Wochen verlor sie ihr zartes Herz an den Studenten, der so ungeschickt das Essen zubereitete, wobei stets die Hälfte der Nahrung am Boden landete. Diese sammelte die kleine Maus stets sofort auf. Der arme Tropf von Student geriet dadurch in den Irrglauben er sei ein reinlicher Mensch, da auf seinem Boden nie ein Krümel zu finden war. So lebten die beiden in einer zärtlichen Symbiose bis zum besagten Tag – dem Tag des Verlusts der letzten Gehirnzelle.

Als der Student nun einmal hirntot aus dem Haus steuerte, sah die Maus, die den Verlust der Gehirnzelle bemerkte, ihre Chance. Sie sprang aus dem Fenster, wobei sie der Auftrieb des Windes, den der Gott des Weines schickte, schützte, als sie am Boden aufprallte. Dort rief sie ihrem Hirntoten entgegen: „mein Herr , mein Herr, ich bin es die ihr sucht! Heiratet mich, mein Herr.“ Der Gott des Weines schickte sogleich einen progressiven protestantischen Pfaffen, der die beiden sogleich traute. Und als der Pfarrer sprach, „ihr dürft die Braut küssen“, legte sich der Student ganz flach auf den Boden, um seiner Frau seinen ersten Kuss zu schenken. In der Position des Kusses verharrend, verdursteten die beiden drei Tage später.

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